Jahres-Archiv: 2008

Weihnachten 2008

Weihnachten, für mich eine nachdenkliche Zeit. Immer, wenn das “Fest der Liebe” ansteht, schaue ich aufs Jahr zurück, fasse zusammen und werde emotional. Nicht, dass ich sonst kein emotionaler Mensch wäre, aber zu Weihnachten ist das eine ganz besondere Stimmung.

Dieses Jahr hat mein Leben so stark verändert wie kaum ein anderes zuvor. Die meisten Sachen haben sich zum Positiven entwickelt. Ich lebe nun in einer neuen, schönen Stadt, arbeite bei einem neuen Sender, habe ein wundervolles Team um mich herum, mit witzigen und tollen Menschen. Mein Lebensrythmus hat sich normalisiert, meine Wochenenden sind (noch) frei. Ich blicke auf viele Momente zurück, die mich mit Freude erfüllt haben. Danke an alle Freunde und Bekannte, die mir diese beschert haben. Erst vor wenigen Minuten habe ich wieder viele Leute aus meiner Schulzeit getroffen, beim traditionellen Besuch des Coal Clubs (Ex-Starclub).

Aber nicht alles war gut in diesem Jahr: Ich musste aufgrund meines Ortswechsels den Telekolleg abbrechen, bei meinem Oberliga-Lehrgang kam mir “Rock im Park” dazwischen. Im Frühjahr wurde mir Hautkrebs diagnostiziert, der zum Glück doch keiner war. Das einschneidenste Erlebnis war aber die Trennung von Katharina – nach fast drei Jahren Beziehung.

Ich wünsche Euch ein feierliches Weihnachten 2008 und schöne Momente mit Euren Freunden und der Familie. Rutscht gut ins neue Jahr!

Kundenservice beim Pizzaservice Amore

Pizzaservice Amore lieferte mir eine Extra-Wurst
In der letzten Woche hatte ich bereits die Gelegenheit verschiedene Pizzaservices zu testen. Beim Pizzaservice “Amore” bestellte ich eine Bratwurst mit Bratkartoffeln und musste bei der ersten Bestellung 1:15 Stunden warten, ehe ich in den Genuss der durchaus köstlichen Bratwurst kam. Natürlich war die lange Lieferzeit nervig. Dennoch gab ich der Firma erneut eine Chance und bestellte erneut eine Wurst. Diesmal ging alles zügig und ich erhielt nicht nur meine bestellte Wurst mit der besagten Beilage, sondern auch eine private Botschaft und eine Extra-Wurst. Klasse Service.

Es wird langsam ernst

Den Donnerstag nutze ich, um meine kleine Wohnung in Leipzig in die große zu transferieren. Nachdem ich heute die Abendsendung moderiere, habe ich tagsüber frei. Das Tageslicht werde ich also nutzen können. Wenn alles nach Plan läuft, kann ich dann nach der Sendung schon in meinem neuen Zuhause im Waldstraßenviertel übernachten. Vorraussetzung für dieses Vorhaben ist natürlich meine Disziplin und eine hoffentlich hohe Einsatzbereitschaft meinerseits. Im Moment gehe ich nicht davon aus, dass ich Hilfe beim “kleinen Umzug” brauchen werde. Falls doch, haben sich glücklicherweise ein paar Bekannte und Kollegen bereit erklärt mit anzupacken.

Wenn alles erledigt ist, starte ich am Freitag in meinen zweiwöchigen Urlaub. Zunächst werde ich in Nürnberg sein, um mit der Familie Weihnachten zu feiern und auch die alte Clique zu sehen. Anschließend geht es hoffentlich nach Wien, wo ich gerne Silvester mit BA verbringen und in das neue Jahr starten würde. Das hängt jetzt nur noch von BA ab und dessen Planung. Ich hoffe nicht nur, dass das klappt, sondern auch, dass meine lästige Erkältung sich bis dahin endgültig verabschiedet. Irgendwie bekomme ich den Mist nicht los. Und der große Umzug wäre da auch noch, der idealerweise auch während meines Urlaubs stattfindet.

Neue Wohnung: Rundgang

Die Schlüssel sind übergeben worden, der Einzug wird in den nächsten Wochen stattfinden. Meine neue Wohnung im Leipziger Waldstraßenviertel ist umwerfend. Überzeugt Euch selbst!

Man entschuldige meinen ungepflegten Bart und die Mütze. Ich lag die letzten Tage nur im Bett und hatte noch keine Zeit zu stutzen.

E-Mails verschlüsseln und signieren

Wir leben inzwischen in einer Welt, die seitens der Politik stark kontrolliert wird. Überwachungskameras, RFID-Chips und neue Gesetze schränken unser Handeln ein. Der freiheitsliebende Mensch fühlt sich zunehmend auf den Schlips getreten. Zurecht. Doch in kaum einem Bereich geht der Konsument mit seiner Privatsphäre so fahrlässig um wie im Internet. Sogenannte Social Networks wie studiVZ, Facebook oder die Businessplattform XING laden herzlich dazu ein, aus sich selbst einen gläsernen Mensch zu machen. Es ist nahezu erschreckend, wieviele Informationen bewusst oder unbewusst preisgegeben werden. Hier obliegt jedem Einzelnen, was er veröffentlichen möchte und was nicht.

Anders sieht es beim E-Mail-Verkehr aus. Geschäftliche Papiere und private Mitteilungen werden gutgläubig auf die Datenautobahn geschickt. Dass diese sensiblen Daten leicht in die Hände von Behörden oder Gaunern (Ich liebe dieses Wort!) gelangen können, scheint den Wenigsten klar zu sein. Schützen kann man seine Informationen nur durch eine Verschlüsselung. Ich persönlich greife hier auf die Suite von Ggp4win zurück. In diesem Paket, das auf Basis von OpenPGP und dem Projekt GnuPG kostenlos heruntergeladen werden kann, finden sich alle Programme zur Erstellung und Verwaltung von digitalen Schlüsseln.
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Mindestbestellwert

Heute ist der dritte Tag in Folge, an dem ich Däumchen drehe und mich im Bett und vor dem Computer langweile. Meine Mandeln waren geschwollen und die Stimme nahezu weg. Inzwischen ist der Heilungsprozess gut vorangeschritten, dank eines Antibiotikums und der Tatsache, dass ich entgegen meiner Natur einfach mal die Klappe halte.

Durch meine Stubenhockerei bin ich im Moment auf Lieferservices angewiesen, die ich nun seit Mittwoch immer wieder in Anspruch nehme. Grundsätzlich bin ich sowohl mit der Wartezeit als auch mit der Qualität des Essens sehr zufrieden gewesen. Konkurrenz belebt eben das Geschäft. Über eine Sache möchte ich mich an dieser Stelle aber dennoch echauffieren. Dass die Unternehmen ihren Mindesbestellwert oft so auswählen, dass man mit einer Hauptspeise den Wert nicht erreichen kann, ist ein Unding. Soeben wollte ich das Schnitzel-Tagesspezial eines Lieferservices auswählen und merkte, dass mir exakt 30 Cent auf den Mindestbestellwert fehlten.

Ich weiß nicht wieviel Prozent der Bestellungen an Singlehaushalte gehen, aber vielleicht wäre es eine Überlegung wert, die Preise dementsprechend anzupassen. An dieser Stelle möchte ich “Joey’s” loben, die mit 4,95 Euro den niedrigsten Wert in Leipzig angeben.

Mietkaution leicht gemacht

In der nächsten Woche ist Schlüsselübergabe für meine neue Wohnung im Leipziger Waldstraßenviertel. Um die Kaution begleichen zu können, bat mich meine neue Vermieterin bei meiner Bank eine Mietbürgschaft zu beantragen. Meine Bank wiederrum, die Hypovereinsbank, riet mir von einer solchen Bürgschaft ab. Die Kosten seien zu hoch und ein Sparbuch sei die bessere Alternative. Zumal ich noch ein paar Prozent Zinsen auf das sonst ruhende Geld bekommen würde.

Meine Vermieterin stimmte einem Sparbuch zu, auf das die 650 Euro eingezahlt und anschließend an sie verpfändet werden. Doch so leicht ist das von Leipzig aus nicht zu regeln. Meine Bank fordert zunächst einen aktuellen Personalausweis, der mich als Inhaber identifiziert. Im Anschluss wird ein Mietkautionskonto in Nürnberg eröffnet und ein Sparbuch auf meinen Namen ausgestellt. Dieses erhalte ich per Post, muss den Betrag einzahlen und es dann als Pfand weitergeben.

Wieso einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

Winkler goes Web 2.0

Wir kennen Flickr, Tumblr, Blogr und all die schönen Plattformen, die bei ihrer eigentlichen Endung den Vokal “e” weglassen, um nach Web 2.0 zu klingen. Angeregt durch BA, dem ich an dieser Stelle herzlich für die Anmerkung danke, habe ich nun winklr.de registriert. Vorerst führt diese Domain auch direkt auf meinen Blog, jedoch spiele ich mit dem Gedanken die Weiterleitung auf eine Profilseite bei twitter oder MySpace zu schalten. Vielleicht fällt mir ja auch was ganz kreatives ein, das ich dann mit dieser Domain umsetzen kann. Als Kind des Internets ist diese Domain für mich ideal. Allerdings werden viele Leute den Gag nicht verstehen, sei’s drum.