So langsam könnte sich der Viagra-Lieferant, der mich seit Monaten mit seinen Angeboten pentriert, festlegen. Bekomme ich nun 69, 70, 73 oder 77 Prozent Rabatt auf die Wunderpille? Unter diesen Umständen kann sich doch kein Mensch entscheiden!
Jahres-Archiv: 2007
Produktiv
Allmählich schaffe ich es meine gesamte CD-Sammlung auf dem PC zu archivieren. Die letzten Tage habe ich mit Hilfe von iTunes und Audiograbber gegrabt was das Zeug hält. Neben dem Vorteil, dass ich alles unkompliziert auf den iPod laden kann, ist es für die CDs auch besser wenn sie mal ruhen, anstatt ständig aus der Hülle genommen zu werden. Nun bin ich aber erst am Anfang dieses Vorgangs und war dennoch sehr produktiv. Immerhin könnte ich schon jetzt zweieinhalb Tage Musik durchhören, ohne einen einzigen Song wiederholen zu müssen. Das soll mir das Radio erstmal nachmachen.
AppleCare Service
Musik ist ein unglaublich wichtiger Teil meines Lebens. Nicht nur aus beruflichen Aspekten. Um meine Musik überall bei mir zu haben, bin ich vor einiger Zeit von einem 512MB-MP3-Player auf einen iPod nano der 2. Generation mit 4GB Speicher umgestiegen. Bisher konnte ich mich nicht beschweren, die Verwaltung über iTunes, die Navigation und auch der Sound waren absolut zufriedenstellend. Eines Tages machte aber mein Display schlapp. Anstelle der Spieldauer, des Covers und den sonst üblichen Anzeigen, zeigte mein iPod nur eine weiße Oberfläche an. Musik spielte er zwar ab, aber eine Navigation war unmöglich.
Glücklicherweise befinde ich mich noch in der Garantiezeit, so daß ich den AppleCare Service in Anspruch nehmen konnte. Innerhalb weniger Tage hat sich das Problem in Luft aufgelöst. Ich muss sagen, dass ich einen derart schnellen und unkomplizierten Support in dieser Form bisher noch nicht erlebt habe. Nach dem Ausfüllen des Formulars, mit Angabe der Seriennummer, Adresse usw., schickte mir Apple via UPS eine Leerverpackung zu. In einer detaillierten Anleitung waren die Versandhinweise geschildert. Dank eines kostenfreien Rücksendeaufklebers holte UPS noch am selben Tag meinen defekten iPod ab und verfrachtete ihn nach Holland, zu Apple. Die Jungs vom Care Service wiederrum schickten mir das Ersatzgerät innerhalb eines weiteren Tages zu. Respektable Leistung und wieder ein Beweis dafür, dass ich mich mit Apple für den richtigen Hersteller entschieden habe. Jetzt muss ich nur noch die Datenbank wieder auf den iPod laden und schon kann der Hörgenuß weitergehen.
Der erste Schnee in Franken
“Alternative Nation” im Loop hat sehr viel Spaß gemacht. Die Leute waren cool drauf und die Stimmung war klasse. Einen schönen Gruß an alle Star FM Hörer, die mich am DJ-Pult besucht haben. Weniger schön war dagegen die Tatsache, dass nach dem Event Schnee auf meinem Auto lag. Ich bin kein Freund des Winters, die Kälte, das Eiskratzen und der frühe Sonnenuntergang sorgen dafür, dass ich mich unwohl fühle. Und dennoch hat das winterliche Wetter seine Vorzüge. Das Kuscheln ist angenehmer als im heissen Sommer und das Entspannen mit einem heißen Tee und selbstgebackten Plätzchen hat durchaus was für sich. Müsste ich mich aber entscheiden würde ich immer den Sommer wählen.
Doch bis dahin werden noch einige Monate vergehen. Der erste Schnee in Franken bedeutet auch den ersten Schnee für mein Blog.
Poker – Doch ein Glückspiel?
Gestern Abend gab es in meiner Wohnung eine Premiere. Noch nie waren soviele Frauen bei einem Pokerabend. Nachdem ich trotz vieler Anfragen nur wenig Resonanz bekommen habe, kamen eigentlich nur Frauen. Nina, Steffi, Carmen, Nicky und ich schafften insgesamt drei Runden Texas Hold’em No Limit. Im ersten Durchgang konnte ich siegen, doch anschließend hatte ich keine Chance gegen das Glück von Steffi. Es gibt einfach Abende, da musst du einsehen, dass Glück nicht alles beim Pokern ist, aber durchaus viel entscheiden kann. Soviele “Bad Beats” wie gestern hatte ich noch nie. An dieser Stelle ein kurzer Auszug aus wikipedia, der ungefähr das schildert, was gestern passiert ist:
Viele unerfahrene Spieler kennen Begriffe wie etwa Pot Odds nicht. Folglich können sie auch nicht ausrechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass sich ihre Hand noch verbessert. Das führt dazu, dass sie oft jeden Einsatz zahlen, obwohl es eigentlich nicht rentabel ist. Das führt zwar in der Regel tatsächlich zum Sieg des Spielers, der die starke Hand hält, es ist aber auch durchaus möglich, dass der unerfahrenere Spieler mit der richtigen Karte noch gewinnt.
Und eben letzteres ist gestern zig Mal eingetroffen, im Übrigen nicht nur gegen mich, sondern auch bei anderen Spielern. Ärgerlich, aber so ist das Spiel nunmal.
Jimi Blue – eine Qual
Gestern im Fitnessstudio: Auf einem der zahlreichen Fernseher läuft VIVA. Ich erkenne einen jungen Knaben, der sich moderne Klamotten angezogen hat, im Hintergrund tanzen pubertierende Mädchen in aufreizenden Klamotten. Nach einer Weile wage ich es meine Kopfhörer einzuschalten und bereue es sogleich im nächsten Moment.
Der junge Mann ist Jimi Blue, fünfzehn Jahre jung und der Sohn von Schauspieler Uwe Ochsenknecht. Bekannt geworden ist er durch eine der Hauptrollen in “Die Wilden Kerle”, und diese wiederrum wurde wahrscheinlich erst durch den Namen seines Vaters möglich. Schauspielerisch möchte ich mich nicht zu seiner Leistung äußern, denn ich habe ihn nicht auf der Leinwand gesehen. Ich frage mich allerdings, warum er jetzt Musik machen muss, und das auch noch in Form einer schlechten Kopie. Die Art des Videos, die Klamotten, der Musikstil – alles erinnert an den von mir sehr geschätzten Justin Timberlake. Nur kommt Jimi Blue gesanglich und stimmlich nicht ansatzweise an dessen Qualität heran. Selbst in der gemasterten CD-Version klingt seine Mikrofonpräsenz eher schwach. Es scheint aber, dass dem VIVA-Publikum genau das vorgeworfen wird, was in der Zielgruppe ankommt: Ein neuer Schwarm für alle Mädchen unter 15.
Aber wer weiß, vielleicht wird mit etwas Coching und einem guten Management noch etwas aus ihm. Der deutsche Justin Timberlake etwa?!
Vorratsdatenspeicherung
Am Freitag wird im Deutschen Bundestag über die sogenannte Vorratsdatenspeicherung abgestimmt. Sollte diese Abstimmung positiv verlaufen, wird es bald ganz schön eng mit unserer Privatsphäre. Verschiedene Telekommunikationsdaten werden auf Vorrat für sechs Monate gespeichert. Bei Handytelefonaten oder SMS wird neben der gewählten Nummer auch der Standort festgehalten, an dem man sich aufgehalten hat. Dieser massive Eingriff in die Privatsphäre ermöglicht es im Grunde sowohl freundschaftliche als auch geschäftliche Beziehungen zu analysieren und auszuwerten. Zugriff auf die Daten sollen unter anderem die Polizei und Staatsanwaltschaft erhalten. Auch sollen Anonymisierungsdienste verboten werden. Wir reden hier nicht von einzelnen Personen, die aufgrund eines erhärteten Verdachts überwacht werden, sondern von einem Allgemeinzustand. Jeder der telefoniert oder im Netz surft wird erfasst, egal mit wem er telefoniert, egal auf welchen Seiten er unterwegs ist. Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat).
Da hat Innenminister Schäuble mal wieder eine Glanzleistung gezeigt. Die Vorstellung, dass der Staat grundlos alles protokollieren wird was ich mache, kotzt mich schon jetzt an. 2008 soll es soweit sein, dabei ist es jetzt schon schlimm genug:
Podcast 3: Oliver Kalkofe Interview / Neues vom Wixxer
Schon vor einem Jahr konnte ich mit Oliver Kalkofe sprechen. Nun kam “Neues vom Wixxer” auf DVD raus und “Kalk” nahm sich heute morgen wieder einige Minuten Zeit mir Rede und Antwort zu stehen. Wir sprachen über das Radio, das Fernsehen, die Dreharbeiten zu “Neues vom Wixxer” und auch über Kalkofes neue Homepage. Das Interview in voller Länge gibt’s nun als Podcast, im Radio mussten wir es etwas kürzen.


