Der ein oder andere wird vielleicht gehört haben, dass ich krank bin. Schon am Dienstagabend haben sich Halsschmerzen bemerkbar gemacht, in der Nacht kam dann Fieber hinzu. Eine Mandelentzündung ist da. Nachdem ich die Sendung am Mittwoch noch hinter mich brachte, ging meine Temperatur wieder nach oben, so dass ich mich dazu entschieden habe heute und morgen zu Hause zu bleiben. Überraschenderweise klopfte es am Mittwochmittag an meiner Tür und Katharina stand vor mir, zwei Tage früher als erwartet. Auf der einen Seite natürlich schön meine Süße bei mir zu haben, wenn ich krank bin, auf der anderen Seite natürlich blöd, weil wir nichts machen können. Ich hoffe nur, dass ich bis zu meiner Geburtstagsparty am Samstag wieder halbwegs fit bin. Die Halsschmerzen sind heute stärker als gestern, dafür ist das Fieber zum Glück weg.
Noch ein Jahr vorbei
Soeben komme ich von einem kleinen Inder in Fürth, wo ich unter anderem mit BA im kleinen Rahmen meinen Geburtstag gefeiert habe. Die eigentliche Party ist für kommenden Samstag angesetzt und die Gästeliste hierfür wird immer voller. Knapp 30 Leute haben fest zugesagt, mehr als ich anfänglich dachte. Im Sender wurde ich morgens um kurz nach fünf von Anja und unserer Praktikantin Caro überrascht. Als ich die Redaktion betrat, befand sich eine kleine Kerze auf meinem Schreibtisch nebst kleinen, eingepackten Süssigkeiten. Das hat mir den Tag echt versüßt – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch meine Mutter hat mich heute besucht, um mich mit nebenstehendem Blumenstrauß zu beglückwünschen. Sehr gefreut haben mich auch die zahlreichen Kommentare und Gästebucheinträge auf allen möglichen Netzwerk-Communities. Vielen Dank an alle, die mir nette Botschaften hinterlassen haben. Auch wenn ich an Geburtstagen oft etwas nachdenklich bin, freue ich mich auf das neue Lebensjahr.
Asus Eee PC – Eine neue PC-Generation entsteht
Dem ein oder anderen wird vielleicht das Projekt “One Laptop Per Child” ein Begriff sein. Hier wird kostengünstig versucht Ausbildungseinrichtungen, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, 100-Dollar-Notebooks zur Verfügung zu stellen. Kindern soll der Zugang zu einem Computer erleichtert werden und der Rechner als freie Wissensdatenbank fungieren. Bislang konnte man diese Geräte nicht frei erwerben, da sie für oben genannte Zielgruppe vorgesehen sind. Wer allerdings möchte, kann für 399 US-Dollar einen solchen 100-Dollar-Laptop kaufen und spendet damit einen weiteren einem bedürftigen Kind. Das Angebot gilt für die USA und Kanada und ist bis Ende des Jahres begrenzt. Da dieser auch als XO-Laptop bekannte Rechner aber speziell für Kinderbedürfnisse konfiguriert ist, kommt er für den Normalgebrauch eher nicht in Frage.
Eine Alternative kommt aus dem Hause Asus. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich neulich zum ersten Mal vom Asus Eee PC hörte. Ich wurde über einen Artikel in der aktuellen Ausgabe der c’t darauf aufmerksam. Der Eee PC wird vom Hersteller selbst weder als Notebook noch als Subnotebook bezeichnet. Vielmehr scheint er die Lücke zwischen PDA und Subnotebook zu schließen und eine neue Geräteklasse darzustellen. Auf eine große Festplatte müssen wir allerdings verzichten. Das erste Modell, das ab Ende Dezember bei uns vertrieben wird, kann nur einen 4 GB großen Flashspeicher vorweisen. Davon belegen alleine das Betriebssystem Xandros Linux und die mitgelieferten Anwendungen 2,3 GB. Wem der magere Speicherplatz von 1,4 GB nicht ausreicht, kann ihn über den SD-Speicherkartenslot erweitern oder einen von insgesamt drei vorhandenen USB-Ports nutzen, um eine externe Festplatte anzuschließen. Auch W-LAN unterstützt der Eee PC und verfügt darüber hinaus über einen Ethernet-Port, um sich auch via Kabel an ein vorhandenes Netzwerk anzubinden. Der Prozessor ist ein Singlecore Intel Celeron-M ULV 353 mit 900 MHz Taktfrequenz. Hier hätte ich mir vielleicht noch einen Tick mehr vorstellen können.
Das Gerät ist klein und handlich. Es wiegt weniger als der aktuelle “Harry Potter”-Band (< 1kg). Der Eee PC ist lediglich 22,6 cm × 16,4 cm × 2,6 cm groß und kann somit überall mitgenommen werden. Gespannt bin ich auf das 7-Zoll große Display und auf die Tastatur. Reichen sieben Zoll aus, um ordentlich arbeiten zu können? Diversen Testberichten zufolge ja!
Der Eee PC ist eine sehr spannende Angelegenheit und es bleibt abzuwarten, wie ich sich der PC-Markt dadurch verändern wird. Katharina lässt sich einen zu Weihnachten schenken und nachdem ich ihn ausgiebig getestet habe, werde ich hier davon berichten.
Pendelnde Viagrapreise
So langsam könnte sich der Viagra-Lieferant, der mich seit Monaten mit seinen Angeboten pentriert, festlegen. Bekomme ich nun 69, 70, 73 oder 77 Prozent Rabatt auf die Wunderpille? Unter diesen Umständen kann sich doch kein Mensch entscheiden!
Produktiv
Allmählich schaffe ich es meine gesamte CD-Sammlung auf dem PC zu archivieren. Die letzten Tage habe ich mit Hilfe von iTunes und Audiograbber gegrabt was das Zeug hält. Neben dem Vorteil, dass ich alles unkompliziert auf den iPod laden kann, ist es für die CDs auch besser wenn sie mal ruhen, anstatt ständig aus der Hülle genommen zu werden. Nun bin ich aber erst am Anfang dieses Vorgangs und war dennoch sehr produktiv. Immerhin könnte ich schon jetzt zweieinhalb Tage Musik durchhören, ohne einen einzigen Song wiederholen zu müssen. Das soll mir das Radio erstmal nachmachen.

