Montag, 31. Dezember 2007 | Von Konstantin Winkler | Deutschland, Leben
Was der deutsche Bundesbürger auf sich nimmt, um den Kühlschrank über Neujahr voll zu haben, ist beachtlich. Im REWE-Markt meines Vertrauens standen die Leute 30 Meter an. Und das ist nicht übertrieben, sondern sogar großzügig geschätzt. Auch Katharina und ich haben uns in diese Schlange eingreiht und standen nach circa zwanzig Minuten vor einer der drei Kassen. Im Prinzip eine Chance von 1:3 die schnellste Kasse zu erwischen, doch leider lag ich mit meiner Einschätzung falsch, so daß wir weitere sieben Minuten warten mussten. Wenigstens haben wir nun genug zu essen und zu trinken.
Ich wünsche allen einen schmerzfreien Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg in 2008!
Sonntag, 23. Dezember 2007 | Von Konstantin Winkler | Leben
So schnell wird mich die Mojito Bar am Weinmarkt nicht mehr als Kunden begrüßen. Die Bedienung war unfreundlich, die Wartezeiten inakzeptabel und die Bestuhlung für zwei reservierte Tische unzureichend. Lassen wir mal die Tatsache außen vor, dass mich die Bedienung noch um fünf Euro betrügen wollte. Ansonsten war das diesjährige Klassentreffen aber wie immer eine lustige Veranstaltung. Lustig und interessant zugleich. Zwar hätten etwas mehr Leute anwesend sein können, doch das störte nicht weiter. Was sich innerhalb von sieben Jahren so verändert ist bemerkenswert. Die ehemaligen Mitschüler sind querbeet in Deutschland verteilt, haben teilweise Auslandserfahrung in Ländern wie Kuba oder Katar und einige stehen vor ihrem Doktortitel oder streben einen solchen an. Schön auch, dass ich mich mit Leuten unterhalten konnte, zu denen ich während der Schulzeit kaum Kontakt hatte. Nach der Mojito Bar zogen wir noch ins Downtown weiter, das wir aber aufgrund von Überfüllung wieder sofort verließen. Letztendlich verbrachten wir die Nacht in der Saigon Bar. Die Bilder zum Klassentreffen gibt’s hier.
Enttäuscht hat mich gestern Abend die VAG. Überpünktlich stand ich an der Haltestelle, um am Automaten ein “Tages Ticket Solo” zu lösen. Meinen 20-Euro-Schein verweigerte der Automat drei Mal. Erst dann merkte ich, dass nur Kleingeld und Fünf- bzw. Zehn-Euro-Scheine angenommen werden. Das ist absolut unbegreiflich und hat mit Service und Kundennähe nicht das Geringste zu tun. Die Straßenbahn fuhr mir vor der Nase weg und nachdem ich keine zwanzig Minuten warten wollte, rief ich ein Taxi. Danke, VAG!
Samstag, 22. Dezember 2007 | Von Konstantin Winkler | Leben
Interessanterweise fühle ich mich gar nicht so wie in der Weihnachtszeit. Das könnte daran liegen, dass ich weder Adventskranz noch Weihnachtsbaum aufgebaut habe und derzeit soviel zu tun habe, dass keine Zeit für ein gewisses Weihnachtsfeeling bleibt. Ich bin guter Dinge, dass sich das zu Heiligabend ändern wird. Zum einen haben wir im Breakfast Club eine lustige Weihnachtssendung, in der wir mit Blockflöte und Gitarre musikalisch einstimmen werden, zum anderen geht es anschließend gleich nach Leipzig zu Katharina und ihrer Verwandtschaft.
An dieser Stelle möchte ich allen Besuchern dieses Blogs ein tolles Weihnachtsfest 2007 wünschen!
Montag, 17. Dezember 2007 | Von Konstantin Winkler | Leben
Überraschenderweise war es in der Stadt heute weniger voll als erwartet. Von einem Weihnachtschaos in der letzten Woche vor Heiligabend, habe ich jedenfalls nichts gemerkt. Dazu muss ich erwähnen, dass ich den Hauptmarkt allerdings gemieden habe. Meine Suche nach einer neuen Hose war wie immer weniger erfolgreich. Es scheint mir so, als hätte ich ein unglaublich bescheidenes Waist/Length-Verhältnis. Frustrierend ist sowas. Das Schlendern durch die Stadt war summa summarum trotzdem schön. In der letzten Woche war ich nicht außer Haus, so hat das auch mal wieder gut getan – auch der erste Glühwein in diesem Jahr.
Weihnachten verbringe ich in diesem Jahr erstmals mit Katharina, in Leipzig.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 | Von Konstantin Winkler | Leben
Seit nunmehr fast einer Woche schleppe ich eine Erkrankung der Atemwege mit mir herum. Wieder einmal hat es sich bewahrheitet, dass man sich auskurieren sollte, bevor man in die Arbeit geht. Nach zwei Tagen Morgensendung geht es mir wieder dementsprechend schlecht. Es ist ja nicht so, dass es mir am Montag und Dienstag gut ging, aber immerhin stimmlich besser als Petra, die derzeit kaum nen Ton rausbringt. Meine Mandeln sind jetzt wieder zu, ich habe wieder starke Schluckschmerzen, und nach einer halben Stunde Halbschlaf hat mich soeben der Husten aus der Traumwelt gerissen – wie schon in den letzten Nächten, nur noch eine Nummer intensiver. Einen solchen Hustenreiz hatte ich schon Jahre nicht mehr. Seit fast 12 Stunden habe ich bewusst kein Wort mehr gesprochen, um mich zu schonen, aber der Husten beansprucht meine Kehle wohl mehr als jedes Wort. Eigentlich führt morgen an einem Arztbesuch kein Weg vorbei, aber vermutlich schlafe ich bis mittags, um den versäumten Schlaf irgendwie nachzuholen. Und nachdem morgen Mittwoch ist sind die Praxen danach geschlossen. Auch auf das Pflegen von Katharina muss ich vorerst wieder verzichten, sie ist heute wieder nach Wismar gefahren. Das war wirklich Gold wert die letzten Tage. Vielleicht jammere ich zuviel in diesem Blogeintrag, aber schön ist das alles im Moment nicht.