Manchmal fragt man sich schon, wieviel Zeit Wissenschaftler haben müssen, um solche Theorien entwickeln zu können.
Wenn das Universum den Regeln von zellulären und/oder digitalen Automaten folgt, wie sie Wolfram und Fredkin entworfen haben, dann gibt es keinen Unterschied zwischen dem Universum und einer Simulation des Universums. Mit anderen Worten: Nach diesen Theorien “läuft” das Universum auf einem Computer.
Diese These vertritt der Amerikaner Ray Kurzweil, seines Zeichens Computerforscher und Experte für künstliche Intelligenz.
Also nochmal langsam: Wir Menschen und das ganze Universum sollen eine Simulation sein, nicht real? Wir sollen also quasi “Die Sims” von irgendwelchen anderen Wesen sein? Erfrischender Gedanke. Doch weiter im Text:
Meinen Modellen zufolge wird nicht-biologische Intelligenz gegen Ende dieses Jahrhunderts fähig sein, Billionen von menschlichen Gehirnen und sehr realistische Umgebungen zu simulieren. Ich glaube, dass wir die menschliche Intelligenz erweitern werden, indem wir uns mit der nicht-biologischen Intelligenz vermischen.
Das wird ja immer besser. Laufen wir also bald alle mit Chips im Hirn rum, die uns mehr Wissen und höhere Intelligenz verschaffen? Dummerweise bin ich ein Mensch, der über solche Theorien viel nachdenkt… Hat Ray Kurzweil vielleicht doch recht?!
Das gesamte Interview kann man bei SPIEGEL ONLINE nachlesen